„Bitte pflege mich richtig!“ geht am 11. Januar 2021 an den Start.

Bitte pflege mich richtig ist ab Dem 11.01.2021 ein einzigartiges Vorsorge-Portal, mit dem Sie für eine optimale Pflege im Pflegefall vom ersten Tag an sorgen.

Mit unserem Vorsorge-Portal erfassen, verwalten und aktualisieren Sie alle Informationen, die für eine optimale Pflege und Vorsorge wichtig sind. Im Pflegefall erkennt Ihre Pflegeeinrichtung anhand unseres Logos auf Ihrer Krankenversicherungskarte, dass wichtige Informationen vorliegen und kann sie über einen sicheren Authentifizierungsprozess abrufen.

J. Plötzner und O. Stinski – Geschäftsführer der Baltic Lizenz und Vertriebs GmbH
Optmimale Pflege wird durch Wissen möglich.

Wissenslücken schließen

Im Gegensatz zu früheren Generationen sind auch zunehmend die unterschiedlichen Interessenlagen der Angehörigen ein Grund für ausbleibende und regelmäßige Kommunikation. Die Konsequenz ist, dass wichtiges Wissen über Gewohnheiten, Neigungen und Interessenlagen der Familienangehörigen verloren gehen. Das tatsächliche Wissensdefizit wird immer erst dann sichtbar, wenn z.B. Krankenhäuser oder Pflegeeinrichtungen Informationen von den Angehörigen benötigen, um diese optimal behandeln und versorgen zu können.

Können nachfolgende Fragen von Ihnen über Ihre Eltern, oder von Ihren Kindern über Sie, beantwortet werden?

  • Nimmt Ihre Mutter/Vater regelmäßig Medikamente und wenn ja, wissen Sie welche?
  • Hat Ihr Angehöriger irgendwelche Allergien?
  • Wann war Ihre Mutter/Vater das letzte Mal im Krankenhaus?
  • Wer ist der Hausarzt?
  • Gibt es eine Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht?
  • Wann geht Ihre Mutter/Vater für gewöhnlich zu Bett und wann steht sie/er auf?
  • Gibt es Speisen, die sie/er besonders gerne mag, was isst sie/er grundsätzlich gar nicht?
  • Gibt es evtl. Lebensmittelunverträglichkeiten?
  • Was trinkt sie/er gerne? Wasser? Säfte? Kaffee oder Tee?
  • Was zieht sie/er tagsüber gerne an?
  • Schläft sie/er nachts bekleidet, wenn ja, was bevorzugt sie/er (Schlafanzug, Nachthemd oder nur eine Hose?)
  • Rasiert sich Ihr Vater trocken oder lieber nass?
  • Hat sie/er Interesse an Gesellschaftsspielen? Wenn ja, welche mag sie/er besonders gerne?
  • Welche Musik hört sie/er gerne?
  • Sieht sie/er gerne TV, wenn ja, gibt es spezielle Sendungen, die sie/er regelmäßig anschaut?
  • Haben Sie Kontaktdaten von Freunden und Bekannten?
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Jeder Mensch hat individuelle Bedürftnisse

Spätestens in dieser Situation wird den meisten Menschen klar, wie wenig wir über unsere eigenen Angehörigen wissen.

Noch deutlicher werden solche Wissenslücken, wenn der eigene Angehörige, z.B. nach einem Schlaganfall, der u.a. das Sprachzentrum betroffen hat, in die Obhut einer Pflegeeinrichtung gegeben werden muss und sich dieser nicht mehr artikulieren (ausdrücken) kann.

Das Pflegepersonal benötigt für eine optimale Pflege umfangreiche Informationen über den Bewohner. Die medizinischen Fragen stellen hierbei ein geringeres Problem dar, denn diese können über den Hausarzt in Erfahrung gebracht werden. Oder sie ergeben sich in den meisten Fällen aus dem Überleitungsbogen des Krankenhauses oder der Rehaklinik.

Erschwerend ist es für das Personal einer Pflegeeinrichtung, wenn es keine Angehörigen gibt und der neue Bewohner, wie weiter oben beschrieben, seinen Willen nicht mehr selbst äußern kann (z.B. auch durch fortgeschrittene Demenz).

Selbst für den Fall, dass sich bereits ein gerichtlich bestellter Betreuer um die Belange des Bewohners kümmert, ist dieser meist nicht in der Lage, etwas zur Biographie seines Betreuten beizutragen.

Im Vollbesitz unserer geistigen Fähigkeiten Notizen über uns selbst zu machen, sollte jedem Menschen ein großes Anliegen sein.

Wichtig sind hierbei aber nicht nur die Dinge zu notieren, welche die Bedürfnisse, Neigungen, Abneigungen und persönliche Wünsche zum Inhalt haben, sondern vielmehr auch dafür Sorge zu tragen, dass im eintretenden Fall diese Notizen auch den betroffenen Personen (hier speziell Pflegepersonal) zur Verfügung stehen!

Zudem muss man die Möglichkeit haben, einmal aufgezeichnete Daten auch zu ändern, da sich im Laufe der Jahre Einstellungen zu bestimmten Dingen ändern können. Fatal wären dann alte Aufzeichnungen, die dem Pflegepersonal zur Verfügung gestellt werden, die aber nicht mehr dem aktuellen Willen des zu Pflegenden entsprechen.

Wenn auch Sie die Geschichte von Frau S. zum Nachdenken angeregt hat, dann steht Ihnen „Bitte pflege mich richtig!“ mit unserer ganzen Erfahrung und unserem Wissen gerne zur Seite, damit Sie für den Pflegefall vorgesorgt haben, um später einmal optimal versorgt werden zu können.

Durch das Pflege-Qualitätssicherungsgesetz und unserem Portal von „Bitte pflege mich richtig!“ ist gewährleistet, dass Sie vom ersten Tag an in einer künftigen Pflegeeinrichtung optimal und Ihren Bedürfnissen entsprechend versorgt werden können, auch wenn Sie im Bedarfsfall dann selbst nicht mehr in der Lage sein sollten sich zu äußern.

Diese neue Art der Pflege-Vorsorge ist einzigartig in Deutschland und von Pflegeexperten auf das Pflege-Qualitätssicherungsgesetz der Bundesregierung abgestimmt, welche jede Pflegeeinrichtung verpflichtend umsetzen muss!

Uns ist bewusst, dass alle Pflegekräfte in der derzeitigen Situation ihr Bestes geben…

da sie ihren Pflegeberuf aus Berufung ausüben. Unser Portal wird den Pflegekräften eine Entlastung geben, da man Sie vom ersten Tag, durch Ihre bei uns hinterlegten Informationen kennenlernen und auf Sie eingehen kann. Selbst in dieser schwierigen Pflegesituation muss es der Anspruch einer Pflegekraft sein, Sie so optimal wie möglich zu versorgen.

Das Team von „Bitte pflege mich richtig!“ spricht seine Anerkennung an alle Pflegekräfte aus. Was sie leisten ist einzigartig. Da jeder von uns, auch mitten aus dem Leben heraus zum Pflegefall werden kann, ist es hilfreich unser Portal so frühzeitig wie möglich zu nutzen.

Wir unterstützen Sie dabei.

Mehr Infos auf www.bitte-pflege-mich-richtig.de

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